Ein unvergessliches Erlebnis für Musikfans, Bands, Musiker*innen und alle ehrenamtlichen Helfer*innen! Hier sind die tollsten und wunderbarsten Menschen zusammen gekommen, um das Leben zu feiern und gleichzeitig Gutes für die Deutsche Krebshilfe zu tun.
Pünktlich um 15 Uhr eröffnen die Bollerwagen-Punkrocker aus Mettingen, ‚2 auf Kante‘, mit ihren deutschsprachigen Rüpel-, Sauf- und Partytexten das Harleyville Festival . Die perfekte Band um in ein Festivalwochenende zu starten![]()
. Schon mit den ersten Takten stellten die drei Musiker sofort zwei Rekorde auf, die ihnen so schnell keine andere Band nehmen wird. Der erste Rekord geht definitiv in unsere Festivalhistorie ein: ‚2 auf Kante‘ ist die erste Band, die auf der neuen Festwiese spielt und diese offiziell einweiht! Der zweite Rekord: die Jungs sind verantwortlich für – und beanspruchen für sich – den kleinsten Circle Pit aller Zeiten. Das dürfte nur schwer zu toppen sein. Wir sind gespannt was die Zukunft bringt!
Nebelschwaden verschleiern die Sicht … dunkle Klänge wabern aus den Lautsprechern. Um 16:00 Uhr betreten ‚Lords of Salem‘ aus Stuttgart die Bühne und Endzeitstimmung macht sich breit. Dead, Pop, Sex, Action ist von nun an angesagt. Die vier Musiker bieten eine Mischung aus Gothic und Alternativ-Rock und liefern eine geile Show ab.
17:30 Uhr – Stagetime und deutscher Punkrock aus Berlin ist angesagt. ‚Unglaublicher Vorfall‘ begeistern das Publikum u.a. mit einer Coverversion von ‚Alkohol‘ und laden zum pogen und mitgröhlen ein. Völlig ‚Inakzeptabel‚, dass die Show schon nach 50 Minuten vorbei ist!
18:40 Uhr – ab jetzt gehört die Bühne Sounds & Colours! Die vier Musiker machen ihren Namen alle Ehre und überzeugen mit einer farbenfrohen, energiegeladenen Mischung aus Indie- und Alternative-Sounds. Leider müssen Sounds & Colours viel zu schnell von der Bühne. Das schreit eindeutig nach Zugabe! Wir meinen da besteht definitiv Nachholbedarf! Danke, dass ihr dabei wart, und danke, dass ihr das Publikum so fantastisch auf den bevorstehenden Abend und die nächsten Bands eingestimmt habt!
Auf dem Weg von Nürnberg zum parallel stattfindenen Bruch Open Air in Kettenkamp haben wir ‚Alveole‘ gefragt, ob sie nicht Lust hätten, einen Tag vorher noch eine Show bei uns zu spielen. Hat geklappt – und es hat sich mehr als gelohnt:-)!
20:00 Uhr: die vier um Frontfrau Silvia fegen von nun an über die Bühnenbretter und liefern eine energiegeladene Show vom Feinsten! Schon beim Opener ‚Blut‘ wird alles rausgeschwitzt – ohne Verschnaufpause powern ‚Alveole‘ 60 Minuten lang alles raus, was ihr Repertoire hergibt. Metalcore trifft auf eingängige, fast schon poppigen Refrains und klaren Gesang – eine Kombination, die das Publikum ordentlich einheizt. So muss das sein. Genauso haben wir’s uns gewünscht! Alles richtig gemacht … Rock on!
Wir durften ‚About Monsters‘ schon Ende April auf Ihrer Headlinertour durch Deutschland im Osnabrücker Westwerk live erleben! Nach dem Gig war für uns sofort klar: die fünf um Frontfrau ‚Maddy‘ würden unser Line-up perfekt komplettieren! Also haben wir die Band noch am selben Abend gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, bei uns auf dem Harleyville Festival zu spielen. Wer fragt, bekommt eine Antwort – und die ließ nicht lange auf sich warten!
Tada … 21:30 Uhr – Vorhang auf für ‚About Monsters‘ :-)! Die fünf ließen absolut nichts anbrennen: ihre neuen Songs aus dem frisch im Frühjahr erschienenen Longplayer ‚Hidden Dystopia‘, kamen live noch kraftvoller und bombastischer rüber als auf Platte. Songs wie ‚Crash and Burn‚, ‚Suffocate‚ oder ‚Resist‚ wussten sofort zu begeistern und waren absolute Highlights während ihres 70-minütigen Auftritts. Das Publikum war restlos begeistert und dankte der Band mit frenetischem Applaus und lautstarken Zugaberufen!
Mit knapp einem Jahr Verspätung war es kurz nach 23:00 Uhr endlich soweit!
Selbst angekündigt als „Punkschrottband des Abends“ betraten Tafkat die Bühne – und die Partysause konnte beginnen! 🤘
Im letzten Jahr mussten Tafkat ihren Headliner-Gig wegen plötzlich einsetzendem Gewitter und Starkregen leider canceln und den Platz an unsere Co-Headliner Liger abtreten. Dieses Jahr gibt es leider kein Bildmaterial vom völlig durchgedrehten Auftritt am späten Freitagabend:-(
Der Grund: Unsere Fotografin Silke, ehrenamtlich für uns im Einsatz, hatte sich ihren wohlverdienten Heimweg angetreten, um fit für den nächsten Festivaltag am Samstag zu sein. Völlig verständlich! 😄
Wir sagen: Alle guten Dinge sind drei!
Die Tafkat-Jungs schauen bestimmt irgendwann wieder bei uns vorbei – und dann bringen wir das Ganze zu einem perfekten Abschluss: Gig + Bildmaterial! 🔥
Nur 11 Stunden, nachdem die letzten Töne vom Headliner-Gig des Vorabends verklungen waren, eröffneten ‚Hobo at the Railroadstation‘ pünktlich den zweiten Tag des ‚Harleyville Festivals‘. Die Sonne zeigte sich jetzt schon erbarmungslos, und die Festwiese füllte sich zunehmend mit den ersten Feierwütigen.
Songs aus ihren beiden bisherigen Studioalben – noch in alter Besetzung eingespielt – gaben die Hobos zum Besten. Die vier waren bereits letzes Jahr Opener unseres ‚Harleyville Festivals‘ , und mit den Neuzugängen ‚Wingman Fender‘ an der E-Gitarre und Annika am Schlagzeug standen dieses Jahr sogar zwei brandneue Songs auf der Setlist.
Alles klang super vielversprechend – es gab reichlich Jubel und Applaus vom Publikum! Wir sind jetzt schon mega gespannt, was die vier in der nächsten Zeit noch auf die Gleise bringen werden. The train is coming …
14:20 Uhr – Showtime für die Osnabrücker Rock – und Metalfraktion ‚Hellgun‘.
30 Grad vor der Bühne, kein Schatten in Sicht – und die gewohnt Gitarrenlastigen Riffs von ‚Psycho‚ und ‚Nothing to loose‘ knüppeln passend zum Wetter staubtrocken aus den Monitorboxen. Die vier liefern mega ab und leiten den Festivaltag perfekt in die härtere Gangart der nachfolgend Bands über.
Das Biest steht in den Startlöchern …
Die nächste Band konnte mit ihrem Debütalbum ‚Ancient Power Rising‘ überwiegend großartige Kritiken in sämtlichen Musikmagazinen einfahren. Auch unser Booking-Team war sofort überzeugt – so sehr, dass wir den vieren unbedingt einen Slot bei uns auf’m ‚Harleyville‘ geben wollten.
Bühne frei – 15:40 Uhr Stagetime für Beast.
In den folgenden 50 Minuten wurde das komplette Album live zum Besten gegeben. Auch auf der Bühne verliert das Album nichts von seiner Energie und Strahlkraft – ganz im Gegenteil – schon der Opener ‚Behead the dragon‘ machte unmissverständlich klar, wohin die Reise geht. Es folgten kraftvolle Liveversionen von ‚In the name of the horned one‘ und ‚Kingdom of steel‘.
Den krönenden Abschluss bildete das epische, zehnminütige ‚Mystery of the lonesome rider‘ – Gänsehaut pur!
Ein absolut starker Auftritt einer noch jungen Band, von der wir hoffentlich noch viel hören werden. 🤘
Weiter ging es um 16 Uhr mit der nächsten Band: Savage Blood.
Musikalisch war das die perfekte Überleitung, denn die fünf Musiker aus dem Osnabrücker Umland stehen ebenfalls für Oldschool-Metal vom Feinsten.
Vom Opener ‚Battle Cry‘ über ‚Queen on the Run‘ bis hin zu ‚The Fight‚ wurden sämtliche Highlights der letzten drei Longplayer gnadenlos abgefackelt. Bei gefühlten 50 Grad vor der Bühne hätte man den Auftritt auch gleich 🔥Fight Fire with Fire🔥 nennen können.
Sänger Peter Diersmann hatte jedoch vorgesorgt – und die passende Antwort im Gepäck. Diese geniale Idee ist auf den Bildern eindrucksvoll festgehalten und sorgte beim Publikum für die verdiente Abkühlung 🤘😀
Die vier sind extra aus Berlin angereist, um ihr allererstes Open-Air-Festival in Deutschland überhaupt zu spielen – und das ausgerechnet im beschaulichen Ibbenbüren, hier bei uns auf dem Harleyville Festival 🤘🫶.
Interia verstehen sich nicht als Hobbymusiker, sondern haben ihrer Heimat den Rücken gekehrt, um in Berlin fokussiert an ihrer Karriere zu arbeiten und die großen Bühnen dieser Welt zu erobern. Und das, so finden wir, konnte man mit jeder Faser ihres Auftritts spüren.
Die ganze Bandbreite – vom klaren Gesang bis hin zum kraftvollen Growling – wurde ausgespielt. Interia verstehen es, gekonnt Alternative Metal mit Post-Grunge-Elementen zu verbinden und das Ganze mit gefühlvollen Harmonien und Texten zu untermalen.
Songs aus ihrem 2022 erschienenen Debütalbum ‚The Cost of Being Sane‘ sowie eine absolut gelungene Coverversion von ‚Maniac‘ wurden zum Besten gegeben. Auch ‚Euphoria‚ und ‚Déjà Vu‘ – beides Vorboten des im nächsten Jahr erscheinenden Longplayers – wurden gespielt und zeigten einmal mehr, wie wirkungsvoll Growling und Emotionalität als Kontrast zusammenwirken.
Ein sehr emotionaler Auftritt der vier – und das in einem Genre, das sonst eher die Abrissbirne schwingt 🤘.
Die nächsten 50 Minuten gehören den Alternative-Metal-Rockern ‚Samarah‘ aus dem Saarland.
Das Duo, bestehend aus Marcel Staub (Vocals, Gitarre) und Thomas Köppen (Schlagzeug), zeigte dem Publikum eindrucksvoll, wie man harte Riffs und emotionale Melodien perfekt in Einklang bringt – und das ganz ohne Bassisten oder Keyboarder.
Highlights des Sets waren eine großartige Version des Depeche Mode-Klassikers ‚Enjoy the Silence‘ sowie eine zweite, ebenso mitreißende Coverversion des Flashdance-Klassikers ‚Maniac‘. Beide Songs wurden brillant umgesetzt.
Der Auftritt von ‚Samarah‘ war – neben ‚Interia‘ – die nächste große Überraschung des Tages. Auch hier gab es frenetischen Jubel vom Publikum und mit Sicherheit den ein oder anderen neu gewonnenen Follower auf Instagram.
21:00 Uhr – die perfekte Zeit für eine Märchenstunde auf dem ‚Harleyville‘.
Zwischen Metalcore, Punk und Alternative Rock, zwischen klassischem und Old-School-Metal, fand das HvF-Festival in diesem Jahr eine klangvolle Erweiterung: den Symphonic Metal. Und wer könnte diese Stilrichtung besser vertreten als Snow White Blood?
Mit kraftvollen Metal-Riffs, opulenten orchestralen Arrangements und bombastischen Klangwelten entführte die Band das Publikum in magische Landschaften, düstere Wälder und längst vergessene Königreiche. Frontfrau Sarah überzeugte mit einer beeindruckenden stimmlichen Bandbreite – von zarten, fast zerbrechlichen Passagen bis hin zu kraftvollen, ausdrucksstarken Ausbrüchen – stets präsent und getragen von einer opulenten Klanglandschaft, die von der Band erschaffen wurde.
Mit „Nevermore“ und „If Arthur Was a Jerk“ präsentierten Snow White Blood vor allem Stücke aus ihrem im April erschienenen Album ‚A Spark of Truth‘. Doch auch Klassiker wie „You Belong to Me“ und „Lullaby for the Undead“ sorgten für zusätzlichen Drive und begeisterten die Menge.
Snow White Blood erwiesen sich als würdige Co-Headliner – und bereiteten das Publikum perfekt auf die letzte Band des Tages vor.
Showdown – den krönenden Abschluss setzten die Melodic-Hard-Rock-Band ‚Dark Sky‚ aus Rottweil. Die fünf Musiker hatten den weitesten Weg hinter sich, um das Publikum mit ihrer Energie und ungebremsten Leidenschaft noch einmal richtig einzuheizen.
Frontmann und Sänger Frank Breuninger überzeugte mit charismatischer Bühnenpräsenz durch die 90-minütige Show. Unterstützt von seiner spielfreudigen Band, lieferte er eine mitreißende Performance und jeder Song geriet zu einem kleinen Highlight.
Der lange Weg hatte sich ausgezahlt, das Publikum honorierte den Auftritt der fünf Musiker mit tosendem Beifall. Lustigerweise wurde der Song ‚Maniac‘, ebenfalls von ‚Dark Sky‚ gespielt – zum dritten Mal, von drei verschiedenen Bands, in drei komplett verschiedenen Versionen – und das an einem Tag :-)! Die wunderschöne Ballade ‚Eternity‚ wurde ebenfalls gespielt und irgendwie waren sich alle einig: besser hätte man das Motto des Festivals nicht auf den Punkt bringen können. Spätestens mit dem letzten Song des Abends ‚Trail to glory‚ erwiesen ‚Dark Sky‚ sich als würdiger Headliner und setzten dem Festival einen glanzvollen Schlusspunkt.
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